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Aktuelle Artikel Archive - feireiss. https://www.feireiss.com/category/aktuelle-artikel/ das magazin Tue, 03 Mar 2026 14:54:07 +0000 de hourly 1 https://www.feireiss.com/wp-content/uploads/2017/07/favicon.png Aktuelle Artikel Archive - feireiss. https://www.feireiss.com/category/aktuelle-artikel/ 32 32 Modern, vertraut & lässig – Trendreport Sommer 2026: https://www.feireiss.com/trendreport-sommer-2026-modern-vertraut-laessig/ Mon, 02 Mar 2026 16:43:16 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11293 Modetrends Sommer 2026: Keine Extreme – modern, vertraut und voller Lebensfreude Die Modetrends Sommer 2026 zeigen: Keine Extreme, sondern eine stilvolle Balance aus Vertrautem und Neuem prägt die Saison. Bewährte […]

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Modetrends Sommer 2026: Keine Extreme – modern, vertraut und voller Lebensfreude

Die Modetrends Sommer 2026 zeigen: Keine Extreme, sondern eine stilvolle Balance aus Vertrautem und Neuem prägt die Saison. Bewährte Silhouetten werden neu interpretiert, Extravaganz wird entschärft und Lebensfreude zum Stilprinzip erhoben. Nach Jahren von Quiet Luxury und betonter Zurückhaltung entwickelt sich die Mode weiter – hin zu moderner Gelassenheit mit einem Hauch Ironie. In den vergangenen Saisons dominierten dezente Farben, hochwertige Materialien und eine lässige Eleganz ohne offensichtlichen Luxus. Edelsteinfarben, Nougattöne und Beige standen für Understatement mit Anspruch. Oversized-Silhouetten – übergroße Sakkos und weite Hosen – galten als modisches Statement. 2026 bleiben Oversized Looks relevant, wirken jedoch strukturierter und definierter. Statt „sackiger“ Formen setzen Designer auf klare Linien und neue Proportionen: schmalere Jacken zu weiten Hosen oder taillierte Sakkos mit fließenden Stoffen. Bewährtes bekommt ein Update – modern, tragbar und zeitgemäß.

Glamour im Alltag: Glanz, Pailletten und Transparenz

Ein zentraler Trend der Sommermode 2026 ist Glamour im Alltag. Glänzende Stoffe, Pailletten, Leder oder schimmerndes Nylon bringen subtilen Luxus in den täglichen Look. Dabei geht es nicht um Overdressing, sondern um stilvolle Akzente.Pailletten werden mit Jeans, Strick oder Streetwear kombiniert und wirken so lässig statt festlich. Transparente Stoffe und leichte Materialien verleihen Outfits Modernität und ein dezentes Funkeln. Auch im Beauty-Bereich zeigt sich dieser Trend: Metallic-Lidschatten, Pastelltöne und intensiver Lipgloss sorgen für futuristische Highlights.Glamour bedeutet 2026 vor allem: Persönlichkeit zeigen.

Viel Bein für alle: Miniröcke und Shorts im Trend

Miniröcke und kurze Hosen sind weniger sexy als vielmehr verspielt und lebensfroh. Miniröcke werden mit oversized oder stark verkürzten Jacken kombiniert, Crop-Tops setzen zusätzliche Akzente.
Männer zeigen Bein: Kurze Hosen lassen sich mit Tanktop, Sakko oder sogar Krawatte kombinieren. Alternativ liegen besonders weite Shorts im Trend. Die Botschaft lautet: Mode darf Spaß machen.

Röcke & Kleider 2026: Ballonsaum und florale Hingucker

Röcke und Kleider stehen im Sommer naturgemäß im Fokus. Ballonröcke entwickeln sich 2026 zum It-Piece. Von Mini bis Midi präsentieren sich Röcke in vielfältigen Variationen. Kleider überzeugen mit auffälligen floralen Mustern, besonderen Schnitten und fließenden Materialien. Sie sind die Hingucker der Saison und verbinden Eleganz mit Leichtigkeit.

Retro-Style mit Humor: Opa-Jacken und Poloshirts

Der Retro Trend 2026 verbindet Nostalgie mit modernem Design. Opa-Jacken, Poloshirts, hoch geschnittene Bundfaltenhosen und Krawatten erleben ein stilvolles Revival – mit einem Augenzwinkern.
Gerade junge Männer interpretieren diesen Look neu und beweisen, dass Retro nicht altmodisch sein muss. Der Trend spiegelt das Bedürfnis nach Vertrautem wider, ohne in Nostalgie zu verharren.
Trendfarben Sommer 2026: Die Trendfarben 2026 sind vielseitig und geschlechtsübergreifend tragbar. Besonders gefragt sind: Rot, Helle Blautöne, Butterblumengelb, Sand- und Braunnuancen.

Die Farbpalette wirkt beruhigend und vertraut. Gleichzeitig experimentiert die Generation Z mit kräftigen Kontrasten wie Lila, Orange und Gelb. Der Trend bewegt sich weg vom reinen Quiet Luxury hin zu individuelleren, mutigeren Styles.

Stoffe & Materialien: Leinen, Seide und Denim

Fließende Stoffe wie Leinen, Seide, Baumwolle und glänzendes Nylon sorgen für sommerliche Lässigkeit. Drapierungen, Raffungen, Plissees und Fransen bringen Bewegung in die Looks.

Denim bleibt Trend

Denim 2026 ist vielseitiger denn je. Jeansstoffe finden sich nicht nur in klassischen Hosen, sondern auch in Röcken, Hemden und Jacken. Unterschiedliche Waschungen und Allover-Denim-Looks prägen die Saison. Kombiniert wird Denim mit Leder, Seide oder Leinen – ganz nach dem Motto: Take it easy.

Joyful Living: Der Lifestyle-Trend 2026

Neben Mode prägt auch ein neuer Lifestyle die Saison. Joyful Living steht für mehr Gelassenheit und weniger Dogmatismus. Vintage-Pelze vom Flohmarkt gelten als nachhaltigere Alternative zu erdölbasiertem Fake Fur.
Auch beim Essen zeigt sich dieser Wandel: Weniger Extreme, mehr Balance. Statt strikter Regeln setzt sich ein entspannter Umgang durch – weniger, aber bewusster Fleischkonsum und Freude am Genuss. Der Trend heißt Joyful Eating. In unsicheren Zeiten wächst das Bedürfnis nach Harmonie zwischen Vertrautem und Neuem. Mode und Lifestyle 2026 zeigen, wie das gelingen kann: modern, lebensfroh und ohne Extreme.

FAQ – Modetrends Sommer 2026
Welche Farben sind 2026 besonders angesagt?
Rot, Buttergelb, helle Blautöne sowie Sand- und Braunnuancen dominieren die Saison.
Bleibt Quiet Luxury im Trend?
Ja, allerdings lockerer interpretiert – mit mehr Ironie und Glamour-Elementen.
Ist Denim 2026 noch modern?
Absolut. Denim zeigt sich vielseitiger denn je – von Allover-Looks bis zu neuen Waschungen.

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Auf ins Grüne!  https://www.feireiss.com/auf-ins-gruene-2/ Sat, 28 Feb 2026 14:52:27 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11365 Der Frühling ist da! Eine Reise in Planung? Warum nicht mal aufs Land fahren!? Trendy wäre es.  Florenz, Rom, Amsterdam oder Marrakesch sind Städte, in denen die Zahl der Touristen […]

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Der Frühling ist da! Eine Reise in Planung? Warum nicht mal aufs Land fahren!? Trendy wäre es. 

Florenz, Rom, Amsterdam oder Marrakesch sind Städte, in denen die Zahl der Touristen oft die der Einwohner übertrifft. An den Stränden von El Arenal auf Mallorca, an der Amalfiküste in Italien oder auf Phuket in Thailand liegt man zumindest in der Hauptsaison wie die Sardine in der Dose. „Overtourism“ ist das neudeutsche Wort für Regionen, die durch ihre Sehenswürdigkeiten – seien sie kultureller oder landschaftlicher Art – Reisende in Massen anziehen. So viele, dass nicht selten die ursprüngliche Schönheit vor lauter Menschen kaum noch zu erkennen ist. Selfies vor überlaufenen Sehenswürdigkeiten zeugen davon. Warteschlangen verschlingen kostbare Urlaubszeit. Manchem Hotspot wird seine eigene Schönheit zur Gefahr, und über ihrer Anziehungskraft geraten andere attraktive Gegenden aus dem Blickfeld. Doch das scheint sich zu ändern. Urlaub auf dem Bauernhof und ganz allgemein sogenannte „Naturreisen“ in ländliche Regionen sind zunehmend gefragt. Immer mehr Familien – und gerade auch junge Menschen – entscheiden sich bewusst für Reiseziele abseits urbaner Zentren und touristischer Hotspots.      

Thermalbad Wiesenbad, Erzgebirge Thermal bath Wiesenbad, Ore Mountains

                                                                                         

Die ITB, die weltweit größte Fachmesse der Reisebranche in Berlin, ging in diesem März eine Partnerschaft mit Airbnb ein, das diesen Trend deutlich registriert. Zwischen 2019 und 2024 stieg die Zahl der Übernachtungen in ländlichen Unterkünften auf Airbnb um 88 Prozent. Gerade dort, wo es nur wenige Hotels oder Pensionen gibt, ermöglichen private Unterkünfte ein anderes Urlaubsgefühl – oftmals authentischer und auch erschwinglicher. Ländliche Gemeinden profitieren wirtschaftlich von dieser Entwicklung. Ohne Frage müssen sie jedoch auch darauf achten, nicht selbst in die Tourismusfalle zu geraten. Naturerlebnis und Naturschutz müssen zusammengedacht und die soziale Balance vor Ort gewahrt werden. Im besten Fall werden Hotspots entlastet und die Qualität bislang weniger beachteter Regionen entdeckt. Sicher ist: Es zeigt sich ein neues Reiseverständnis – eines, das im Fachwerkhaus durchaus eine Alternative zum Boutique-Hotel sieht und das Lauschen von Vogelstimmen auch einmal der Strandparty vorzieht.

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Die Poesie des Wohnens https://www.feireiss.com/die-poesie-des-wohnens/ Thu, 30 Oct 2025 08:28:13 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11237 Aktuelle Interior-Trends setzen auf Atmosphäre und Sinnlichkeit.  Eine Wohnung verrät etwas über den Menschen. Beim Einrichten geht es darum, sich heimisch, geborgen zu fühlen – und auch Gäste empfangen zu […]

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Aktuelle Interior-Trends setzen auf Atmosphäre und Sinnlichkeit. 

Eine Wohnung verrät etwas über den Menschen. Beim Einrichten geht es darum, sich heimisch, geborgen zu fühlen – und auch Gäste empfangen zu können, die sich wohl und willkommen fühlen.  Im täglichen Geschäft ist es nicht leicht, die eigene Umgebung mit Abstand zu betrachten. Man gewöhnt sich schnell an vieles, übersieht den Fleck an der Decke oder die Monstera, deren Blätter längst bedenklich schlaff hängen.

Impulse von den internationalen Möbelmessen

Ein Gefühl für den Zeitgeist und neue Trends vermitteln die großen Möbelmessen in Mailand, Paris oder Kopenhagen.

Auf den Salone de Mobile  Mailand wird auf die große Geste gesetzt. Manches Möbelstück wirkt wie eine Skulptur im Raum. Die Materialien sind luxuriös – rosa oder moosgrüner Marmor, hochglänzende Lacke, schillerndes Glas sind angesagt. Die Wohnung wurde auf dem Salone del Mobile zur Bühne der Persönlichkeit.

Die Pariser Maison & Objet gingen in eine ähnliche Richtung. Hier wirkten die Einrichtungen allerdings intimer – dafür in manchen Entwürfen fast surreal. Dann ist die Wohnung weniger Bühne als Traumkulisse.

Skandinavisches Design steht klassischerweise für Geradlinigkeit und zurückhaltende Farbgebung. Die 3 Days of Design in Kopenhagen überraschten in diesem Jahr, weil sich dort vieles farbiger und atmosphärischer präsentierte als erwartet – trotzdem wurde das minimalistische skandinavische Designprinzip nicht verraten. Es bekommt gewissermaßen eine neue Dimension. Hier werden keine Statement-Pieces präsentiert, die sich in den Mittelpunkt drängen, sondern Möbel, die im Zusammenspiel einem Raum Leben verleihen. Es geht darum, eine entspannte Stimmung durch fein aufeinander abgestimmte Materialien und Farben zu schaffen, kein Colour-Blocking, eher Color-Fading. Nach wie vor sind in Kopenhagen die typischen Weiß- und Sandtöne in allen Schattierungen bis hin zu dunklem Braun zu sehen. Hinzu kommen aber Eukalyptusgrün, Lavendel oder tiefes Rostrot, Wohlfühlfarben, die entspannen und an Urlaub erinnern.

Mut zur Farbe

Mut zur Farbe ist generell ein Trend. Wer es dramatisch und kunstvoll mag, setzt auf Saphirblau, Senfgelb oder dunkles Rot – Töne, die in Mailand besonders ins Auge fielen. Erdfarben wie Mocha Mousse, Ocker oder Bordeaux werden durch Goldakzente aufgewertet. So entstehen warme und intimere Atmosphären, wie sie in Paris gezeigt wurden. Dass sie ein wenig retro wirken, ist erwünscht.

 

 

Materialien, die Emotionen wecken

Das übergreifende Thema „Atmosphäre und Emotionalität“ zeigt sich auch in den gewählten Materialien für Möbel und Wohnaccessoires: Makramee, Leinenstoffe, handgeformte Glasobjekte, Samt, Metallics. Genauso wie die Farben werden auch die Materialien subtil kombiniert – Ton-in-Ton oder im bewussten Kontrast. Polierter Stahl trifft auf weiche Boucléstoffe, zartes Glas auf Marmor. So entstehen sinnliche Wohnerlebnisse, die noch durch die organischen Formen vieler Möbel unterstützt werden. Oft war die Rede von einer „neuen Romantik“, die typisch sei für das neue Wohnen.

Licht als Gestaltungselement

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Beleuchtung: Große Lichtobjekte – von der Decke hängend oder im Raum stehend – sind auf ihre Weise stimmungsvolle Möbelstücke. Ihr Licht ist poetisch, schimmernd, diffus, von innen heraus strahlend.

 

 

Praktische Möbel für flexible Räume

Bei aller Poesie des Wohnens geraten auch praktische Aspekte nicht aus dem Blick. Viele Hersteller beschäftigen sich mit Einrichtungen, die sich unkompliziert umstellen oder umbauen lassen. Ein Raum soll sich verändern, verschiedene Funktionen erfüllen können – tagsüber als Homeoffice dienen und abends vielleicht als Lounge. Mobile Lebensstile brauchen mobile Möbel.

Praktische Möbel für flexible Räume

Während in Mailand häufig noch großzügige Wohnlandschaften gezeigt wurden, war in Kopenhagen und Paris ein deutliches Interesse an Lösungen für kleinere Wohnflächen zu beobachten – hier spielen Multifunktionsmöbel eine zentrale Rolle.

Nachhaltigkeit als Selbstverständlichkeit

Nachhaltigkeit war bis vor kurzem noch ein Statement – heute ist sie selbstverständlich: lokale Hölzer, wiederverwertbare Komponenten, CO₂-neutrale Herstellungsprozesse. Zero-Waste-Konzepte, Recycling-Möbel, Upcycling-Kunst sind nicht mehr wegzudenken.

 

 

Natürlichkeit trifft Glanz

Die Natürlichkeit des Wohnens zeigt sich im Trend zu Vollholzoberflächen – etwa in Esche oder amerikanischem Nussbaum, ebenso wie im Einsatz von Marmor und Travertin. Und es ist keine Entweder-oder-Entscheidung: Glänzende, reflektierende Oberflächen, polierte Metalle oder Hochglanzlacke in Kombination mit Holz oder Stein sind zeitgemäß.

Das große gemeinsame Thema der Aussteller in Paris, Mailand und Kopenhagen 2025 war also, mit Farben, Möbeln und Accessoires Räume zu inszenieren, Emotionen zu wecken, zu überraschen – und auch Spaß zu machen.

Inspiration vor Ort erleben

Während der Messen sind in allen Städten mitten in der City viele Showrooms auch für Besucher:innen außerhalb der Branche geöffnet, Geschäfte überraschen mit besonderen Inszenierungen. Ein Städtetrip in dieser Zeit ist inspirierend – und motivierend für ein Makeover zu Hause oder im Salon. Gerade dort ist die Gratwanderung zwischen zeitgemäßer Optik und persönlicher Atmosphäre ja von großer Bedeutung. Schon beim Eintreten soll das Gefühl entstehen: Hier bin ich willkommen, hier erwarten mich kompetente Stylistinnen auf der Höhe der Zeit. Ob das der Fall ist, lässt sich mit etwas Abstand    zum Beispiel nach einer Reise    viel besser erkennen. Und ein neuer Look ist nicht gleichbedeutend mit totaler Veränderung. Schon kleine Veränderungen können große Wirkung haben: zum Beispiel, wenn die Monstera mal wieder Wasser bekommt und ihre trocknen Blätter abgeschnitten werden.

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Tracht im Trend https://www.feireiss.com/tracht-im-trend/ Mon, 15 Sep 2025 10:16:41 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11224 Modern kombiniert können Dirndl & Lederhose zum lässigen Fashion-Statement werden. Mit der Münchner Wiesn erlebt die Trachtensaison im Oktober ihren Höhepunkt. Alle, die der heimatlichen Tradition verhaftet sind, lieben das […]

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Modern kombiniert können Dirndl & Lederhose zum lässigen Fashion-Statement werden.

Mit der Münchner Wiesn erlebt die Trachtensaison im Oktober ihren Höhepunkt. Alle, die der heimatlichen Tradition verhaftet sind, lieben das natürlich. Für sie ist Trachtensaison ohnehin das ganze Jahr. Bei anderen lösen Dirndl und Lederhose eher zwiespältige Reaktionen aus. Sie empfinden die „Jodel-Klamotten“ als konservativ, provinziell und oft auch überteuert – dazu noch als reine Folklore, ohne wirkliches Verständnis für ihre Wurzeln. Was einst Alltags- und Festkleidung der ländlichen Bevölkerung war, erscheint ihnen heute nur noch wie eine Art Faschingskostümierung.

In der letzten Zeit entdecken allerdings auch manche, die mit Trachten bislang wenig am Hut hatten, das Potenzial, das eine Tracht modisch bietet. Tracht ist vielleicht kein Trend – aber sie kann sehr wohl trendy getragen werden. Und weil Trachten zeitlos sind, sind sie auf ihre eigene Weise hochaktuell. Qualität, Herkunft, Tradition und Stil – all das sind Werte, die in der Mode derzeit sehr en vogue sind. Typische Trachtenfarben wie Moosgrün, dunkles Blau oder Rostrot sind modern, Naturstoffe und Leder sowieso.

Damit der Auftritt im Dirndl nicht wie eine Einladung zum Heimatabend wirkt, kommt es auf gekonnte Stilbrüche an, die den Look ins Heute holen: Boots oder Sneaker statt Ballerinas, große Kreolen statt kleiner Perlenstecker, T-Shirt statt Bluse – es gibt viele Möglichkeiten, Tracht lässig und modern zu interpretieren.

Auch die Haare spielen dabei eine wichtige Rolle: Ein cleaner Pferdeschwanz statt „Heidi“-Zöpfe, Undone-Looks statt perfekt gelegter Locken – schon wirkt das Ganze frisch und zeitgemäß. Junge Labels, die den Trachtenlook modern interpretieren, haben ebenfalls dazu beigetragen, ihn für eine neue Generation tragbar zu machen: cleaner, reduzierter, kombiniert mit modernen Accessoires.

Und niemand – außer vielleicht auf der Kirmes – verlangt heute noch den Komplett-Look. Eine Trachtenbluse zur Jeans oder ein Sweatshirt zur Lederhose ergeben einen perfekten Oktober-Fashion-Mix, der auch jenseits von Volks- und Brauchtumsfesten funktioniert.

CocoVero HW25 Nellie

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Eine Frage der Haltung – Trendreport Winter 2025 https://www.feireiss.com/trendreport-winter-2025-26-eine-frage-der-haltung/ Wed, 10 Sep 2025 13:29:14 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11143 Mode ist mehr als ein flüchtiger Trend: Die aktuellen Kollektionen zeigen, wie sich Stil und Statement miteinander verbinden lassen Eine der interessantesten modischen Meldungen in diesem Jahr ist wohl, dass […]

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Mode ist mehr als ein flüchtiger Trend: Die aktuellen Kollektionen zeigen, wie sich Stil und Statement miteinander verbinden lassen

Eine der interessantesten modischen Meldungen in diesem Jahr ist wohl, dass Anna Wintour ihren Job als Chefredakteurin der amerikanischen Vogue aufgibt. Eine Nachfolgerin mit diesem Titel wird es nicht geben – sie ist damit die letzte ihrer Art. Lange schon überstrahlten ihr Look und ihr Auftreten die Inhalte des Magazins, das eine Bibel war für alle, die sich für Trends und Fashion interessiert haben. Das ist vorbei. Instagram und Co. sind heute „stilbildend“, Trends kommen immer häufiger von der Straße auf den Laufsteg – nicht umgekehrt.

Stil als Statement

Wintour selbst hat sich – wie etwa auch Karl Lagerfeld – mit ihrem unveränderlichen Look zu einer Marke gemacht: Sie trägt große Sonnenbrillen, einen perfekt geföhnten Bob, große Ketten und fließende, körpernahe Kleider mit großen Mustern. Und das seit Jahrzehnten. So ist sie zu einer Ikone geworden. Wer im modischen Rampenlicht steht, braucht vermutlich eine Uniform. Auch Giorgio Armani trägt nur eine Farbe: Dunkelblau. Viele der jungen Modemacher erscheinen am Ende ihrer extravaganten Defilees in Jeans und blauem Shirt. Was lehrt ihr Beispiel? Trends zu ignorieren, immer dasselbe zu tragen? Nein – natürlich nicht! Aber selbstverständlich ist es hilfreich, einen eigenen Stil zu entwickeln, zu wissen, was einen kleidet. Die aktuellen Kollektionen dienen dann als Inspiration, ihn zu variieren, Accessoires zu ergänzen – und hin und wieder auch mal etwas ganz Neues auszuprobieren. Im Grunde tun die Designerinnen nichts anderes: Ihre Kollektionen sind ein Mix & Match aus typischen Codes des Hauses. Sie zitieren sich selbst und blicken immer wieder tief in die Archive der Modegeschichte. Neu erfunden werden Jacke, Hose oder Kleid nicht mehr.

 

 

Vintage boomt – Nachhaltigkeit ist

Kein Wunder, dass der Secondhand- oder Vintage-Markt boomt wie noch nie. Kleidertausch ist absolut ein Trend – der allerdings noch einen ernsteren Hintergrund hat, als nur den, dass die meisten Kleiderschränke überquellen. Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Thema der Mode geworden. Die Erkenntnis, dass neu nicht zwangsläufig besser ist, wächst bei vielen. Mode, die Frage, was wir anziehen, wird immer mehr zu einer Haltungs- und Gewissensfrage. Trendy ist nicht, endlos zu konsumieren, sondern stilvoll zu kombinieren – Neues und Altes zu mischen, mit besonderen Accessoires ein Outfit zum Hingucker zu machen.

Für alle, für die Fashion kein Business ist, bleibt Mode ohne Frage die „schönste Nebensache der Welt“. Sie macht das Leben bunter, und in einem schönen Gewand lassen sich die täglichen Herausforderungen lockerer und selbstbewusster angehen. Auch für den Herbst bieten die Kollektionen viele Anregungen, sich nicht ganz anders, aber mit neuen Akzenten zu präsentieren.

Die neuen Silhouetten

Mäntel sind ein zentrales Thema in den kühlen Monaten – und wie in den letzten Saisons nehmen sie viel Raum ein. Ihr Volumen wird mit Hilfe eines Taillengürtels gebändigt. Überhaupt richtet sich der modische Blick wieder auf die Taille. Sanduhr-Silhouetten bei Kleidern und tief sitzende Hosen sind zurück. Die High-Waist-Hosen der letzten Saison können jetzt erst mal überwintern, bis sie ihre Comeback-Chance erhalten.

Apropos: Sanduhr-Silhouetten und Hüfthosen machen augenfällig, wie dünn – dünner – am dünnsten die Models sind. Der Verdacht liegt nahe, dass Abnehmspritzen wie Ozempic den Druck, in Size Zero zu passen, noch erhöhen. Ein Trend, der nicht zur Nachahmung empfohlen wird.

Blick auf die Piste: Winter-Looks 

Für die richtig kalten Tage ist der Blick in Richtung Wintersport die modische Style-Empfehlung der Saison. Citytauglich und retro-chic sind Norwegerpullis, wilde Prints und farbstarke Funktionskleidung alternativ moderne Statement-Looks.

Powerdressing und Abend-Statement

Das Thema Powerdressing mit scharf geschnittenen, oversized Sakkos geht im Winter in die nächste Runde. Auch die passenden Hosen sind weit und überlang. Gestylt wird der Look mit futuristischen Brillen, Lackstiefeln oder auch flachen Schnürern.

In Richtung Abend erregt ein altbekanntes und als ein wenig bieder verschrienes Material neue Aufmerksamkeit: Spitze. Herkömmlich steht sie für Romantik und zarte Femininität. In Schwarz, kombiniert mit Jeans, schwarzem Leder, Blousonjacke und Bikerstiefeln, wirkt sie plötzlich weder bieder noch zart – sondern unbeschreiblich weiblich und tough. Das Gleiche gilt für Volants, Schleifen, Tüll und semitransparente Stoffe – alles Materialien, die gerade trendy sind und neuen Reiz durch unerwartete Kombinationen bekommen und so auch altagstauglich werden können.

Stichwort schwarzes Leder: Es gehört quasi zum Standardprogramm im Kleiderschrank. Besonders angesagt ist aktuell allerdings Leder in Brauntönen – von Burgunder bis Rehfarben.

Farben, Formen, Männertrends

 

 

Braun, Beige, Greige bestimmen die Damen- und besonders die Herrenmode. Ergänzt werden sie etwa durch kräftiges Rot, Violett oder auch Maisgelb. Bei den Männern ist die Vorherrschaft von Streetwear mit sportiven Einflüssen deutlich auf dem Rückzug. Dreireiher statt Trainingsjacke und Tunnelbundhose sind wieder im Kommen. Die Herrenkollektionen neigen mit Anzügen zum formalen Klassischen, wirken häufig ein wenig konservativ. Ausnahmen bestätigen die Regel: Immer wieder finden sich auch Looks, die das Kind im Mann betonen – kurze Hosen, wilder Mustermix, lustige Prints, viel Farbe. Diese Kollektionen sprechen wohl eher Jungs aus der Generation Z an.

Accessoires mit Ausrufezeichen

Was Accessoires angeht, putzen große Broschen, Armbänder oder Ketten minimalistische Outfits auf. Im Trend Gold, während Brillanten eher an Interesse verlieren. Weshalb? Künstlich hergestellte Steine machen den echten Konkurrenz. Sie funkeln auch schön und sind so viel preiswerter, der Goldpreis dagegen steigt und macht das Material noch begehrlicher.

Nicht aufgeputzt werden müssen die neuen Jeanslooks – Stickereien, Glitzersteine, auffällige Waschungen machen Denim zum Luxusstöffchen.

 

 

Hüte werden in vielen Varianten gezeigt. Und, wenn sie nach einer neuen Handtasche sucht, dann ist die sogenannte Top-Handle die modische Wahl. Crossbags mögen praktisch sein – angesagter sind Handtaschen, die den Namen im wahrsten Sinne des Wortes verdienen. Last but not least: Für Damen und Herren sind Krawatten ein beliebtes Accessoire, das nicht nur formell, sondern auch spielerisch wirken kann.

 

Fazit: Understatement mit Haltung

 

Die neuen Kollektionen protzen nicht – sind aber auch nicht minimalistisch. Dekorationen, manche Extravaganz, auch Humor sind erlaubt. Und dieser Trend trifft auf alle Lifestyle-Bereiche zu – sei es Mode, Beauty, Interior oder auch das Essen. In einem neuen Luxusverständnis geht es um Qualität, Nachhaltigkeit, Sinnlichkeit. Kurz: um das gute Leben.

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Kopenhagen – die schönste Bühne für skandinavisches Design https://www.feireiss.com/kopenhagen-die-schoenste-buehne-fuer-skandinavisches-design/ Tue, 01 Jul 2025 08:35:24 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11058 Gerade wurde Kopenhagen zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Die 3daysofdesign zeigen, warum. Die dänische Hauptstadt vereint urbanes Leben mit Natur, Design mit Alltagstauglichkeit, Coolness mit Wärme. Kopenhagen ist eine […]

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Gerade wurde Kopenhagen zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Die 3daysofdesign zeigen, warum. Die dänische Hauptstadt vereint urbanes Leben mit Natur, Design mit Alltagstauglichkeit, Coolness mit Wärme.

Kopenhagen ist eine wirklich hübsche Stadt – einfach pretty! Wohin man auch blickt, nichts stört das Auge. Nichts ist zu bunt oder zu laut. Der gute Geschmack scheint hier zu Hause zu sein. In unserem Airbnb entdecken wir Holmegaard-Vasen, das Regalsystem von Montana oder die PH-Leuchte von Louis Poulsen. Im Wohnzimmer steht der Mama-Bear-Chair von Fritz Hansen, um den großen Esstisch aus Kiefernholz können wir auf den Trinidad-Stühlen von Fredericia (Design: Nanna Ditzel) Platz nehmen. Das Geschirr im Küchenschrank stammt von Royal Copenhagen. Die Vermieter setzen ganz auf Design aus ihrem Heimatland – und tun gut daran. Trotz der Designermöbel protzt hier nichts. Klare Formen, zurückgenommene Farben machen es leicht, die Wohnung mit der eigenen Unordnung zum Zuhause für ein paar spannende Tage in der dänischen Hauptstadt zu machen.

Auf der Straße wirkt die Farbigkeit – sei es die der Häuserfassaden oder der vielen Fahrräder – wie aufeinander abgestimmt. Harmonie und Miteinander ist das Motto, nicht ausgestellte Individualität und Abgrenzung. Das zeigt sich auch im Straßenbild, wo Einwohner und Besucherinnen nicht durch besondere Individualität oder Exzentrik ihrer Kleidung auffallen. Zeitgemäße Basics, klare Schnitte oder modische Evergreens wie das weiße T-Shirt, sommerliche, weite Leinenhosen und Kleider in Beige, Grau oder Dunkelblau bestimmen das Bild. Die Gäste in Restaurants oder Cafés wirken homogen. Man kann das ein wenig langweilig finden – oder gerade auf der Höhe der Zeit.
Dänisches Design steht vor allem für Funktionalität und Minimalismus. Dabei kann das schlichte Kleidungsstück durch besonderen Schmuck, Schuhe oder andere Accessoires zum Hingucker werden. Ähnliches gilt auch für die Einrichtungskultur. Bei allem Minimalismus ist es bei unseren nordischen Nachbarn nie ungemütlich. Dafür sorgt ihre Hygge-Mentalität, die das zurückgenommene Design von Möbeln durch kuschelige Accessoires ergänzt: Decken, Felle, Kerzen … So entstehen Wohlfühlwelten, in denen sich der Mensch entfalten kann. Kein Wunder, dass Kopenhagengerade auf Platz 1 der weltweit lebenswertesten Städte gerückt ist.

3daysofdesign 2025 – Trends zwischen Minimalismus und Emotion

 

 

Während der 3daysofdesign im Sommer wird die Stadt zur Bühne skandinavischer Kreativitätm werden die Highlights der Scandinavian Interior Trends gezeigt. Was 2013 als kleines Design-Event mit zehn Ausstellern begann, ist inzwischen eine international beachtete Plattform. Über 250 Marken präsentieren ihre Ideen – mit dabei bekannte Größen wie Muuto, Audo,Gubi, &Tradition oder Normann Copenhagen. Drei Tage lang öffnet sich die Stadt wie ein begehbares Moodboard, das in diesem Jahr durchaus überraschte, weil es farbiger und atmosphärischer ist, als viele Besucherinnen und Besucher wohl erwartet hatten. Und das, ohne dadurch das skandinavische „Design-Prinzip“ zu verraten – es bekommt gewissermaßen eine neue Dimension.
Weiterhin sind Sandtöne in allen Schattierungen bis hin zu dunklem Braun zu sehen. Sie werden ergänzt durch Kreidegrün, Lavendel oder tiefes Rostrot. Kombiniert wird subtil – etwa Ton-in-Ton mit weichen textilen Akzenten oder im bewussten Kontrast mit mattem Schwarz oder poliertem Stahl. Hier werden keine Statement-Pieces präsentiert, die sich in den Mittelpunkt drängen wollen, sondern Möbel, die eine Haltung haben und im Miteinander einem Raum Leben verleihen. Qualität und Handwerklichkeit sind spürbar – und fast selbstverständlich. Es geht darum, eine entspannte Stimmung durch fein aufeinander abgestimmte Materialien und Farben zu schaffen. Kein Colour-Blocking, eher Color-Fading.

Nachhaltig Hygge

 

Haltung zeigt sich auch darin, dass das Thema Sustainability nicht mehr wegzudenken ist:recyceltes Aluminium, 3D-gedruckte Lampenschirme aus Algen oder pflanzengefärbtes Leinen stehen dafür.
Den 3daysofdesign in Kopenhagen ist es wichtig, Atmosphäre zu kreieren und Emotionen zu wecken. Das gelingt durch den sensiblen Mix – zum Beispiel von wolligen Stoffen mit glattem Holz oder Metall. Natürliche Materialien sind gefragter denn je. Helles Kiefern- und Fichtenholz erlebt ein Comeback.
Auch in Cafés und Restaurants zeigt sich die skandinavische Haltung – vom handgetöpferten Geschirr bis zum geometrischen Milchschaum-Muster. „Local, seasonal, beautiful“ lautet das Motto bei den Lebensmitteln. Fermentiertes Gemüse, fein gestaltete Brote und minimalistisch angerichtete Teller machen das Essen auch zu einem ästhetischen Genuss.

Modern Luxury Living

 

In Kopenhagen wird ein modernes Verständnis von Luxus präsentiert: Er ist understated und dreht sich um das gute Leben – nicht um vordergründige Statussymbole. Statt schneller Wow-Effekte geht es um langlebiges Design, das sich einfügt, statt sich aufzudrängen. Das bedeutet nicht mehr Goldkante, Statussymbol oder Seltenheitswert, sondern: Zeit, Raum, Ruhe. Hochwertige Materialien, natürliche Oberflächen, gute Luft. Weniger, aber besser. Dieser neue Luxus ist leise, nachhaltig, sinnlich.

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Kaffee-Kur https://www.feireiss.com/kaffee-kur/ Tue, 03 Jun 2025 14:45:50 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11132 Latte Macchiato, Milchkaffee oder Americano: Kaffee schmeckt in vielen Varianten – und er tut gut! Kaffee in Maßen ist gesund, sagen neue Forschungsergebnisse: Er kurbelt den Stoffwechsel an, enthält Antioxidantien, […]

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Latte Macchiato, Milchkaffee oder Americano: Kaffee schmeckt in vielen Varianten – und er tut gut!
Kaffee in Maßen ist gesund, sagen neue Forschungsergebnisse: Er kurbelt den Stoffwechsel an, enthält Antioxidantien, mindert das Risiko von Schlaganfällen – und macht natürlich munter. Aber Kaffee ist längst mehr als nur ein Muntermacher: Er ist Lifestyle. Die Art und Weise, wie wir unseren Kaffee genießen, ist Ausdruck von Lebensstil – und von Zeitgeist. Und weil Kaffee ein echtes Trendgetränk ist, gibt es auch ständig neue Kaffee-Trends. Der Hipster mit „Coffee-to-go-Becher“ aus Pappe wirkt heute schon gestrig, irgendwo in den Nullerjahren steckengeblieben. Kaffeekultur bedeutet nämlich, seinen Kaffee entspannt zu genießen – und dabei am besten noch mit dem Barista über Röstungen, Aromen und Stärkegrade zu philosophieren.

 

 

Besonders angesagt sind aktuell Functional Coffees, angereichert mit Proteinen, Heilpilzen oder Probiotika, die positive Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden versprechen. Sogenannte Glow Coffees wiederum enthalten Kollagen und Hyaluronsäure und sollen Haut, Haare und Nägel verbessern – und für den Glow im Gesicht sorgen. Und Food-Expert:innen haben noch weitere Kaffee-Trends ausgemacht. Immer beliebter werden koffeinfreie Kaffeesorten. Kalter Kaffee – Iced Coffee – steht inzwischen das ganze Jahr über hoch im Kurs, nicht nur im Sommer. Und wie in vielen Bereichen des Lebens, ist auch in der Welt des Kaffees Individualität das große Thema. Kaffee-Liebhaber:innen wollen wählen: Mandel-, Soja- oder Kuhmilch, Kokos-, Vanille-, Karamell- oder lieber Haselnusssirup? Ein Deconstructed Coffee wird sogar in seinen Einzelteilen – Kaffee, Wasser, Milch, vielleicht Sirup – serviert, die man sich selbst nach Lust und Laune zusammenmixen kann. Apropos mixen: Ein Espresso Martini auf Eis – mit Wodka und Kaffeelikör – ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd, aber auf jeden Fall beschwingend und trendy!

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In Feierlaune https://www.feireiss.com/in-feierlaune/ Sun, 01 Jun 2025 09:05:59 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11115 Man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Wann wäre die Gelegenheit günstiger als jetzt? Die Sommerparty ist ein Klassiker. Gefeiert wird auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten […]

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Man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Wann wäre die Gelegenheit günstiger als jetzt?

Die Sommerparty ist ein Klassiker. Gefeiert wird auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten oder im nächsten Park. Und wie sieht die Sommerparty 2025 aus? So lässig wie möglich, was nicht bedeutet vorbereitungslos. Ob man´s mag oder nicht, einige Gäste freuen sich über eine schicke Kulisse, in der sie für ihren Instagram-Account posieren können. Der Look? Boho, also ein künstlerischer Bohemian-Look, ist das Stichwort – sowohl für die Deko als auch für dien Mode. Geschirr und Gläser sollten dafür zusammengesucht sein, je bunter, desto besser. Plastikteller und -Besteck sind ein Fauxpas. Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern selbstverständlich. Immer noch besonders en vogue ist Keramik, aber verwendet wird, was sich im Haushalt findet oder preiswert auf dem Flohmarkt gekauft werden kann. Zum Boho-Look passen Leinentischdecken und natürlich Kleider und Hemden. Die Farben sind zart, pastellig und cremeweiß, die Farbpalette des Sommers 2025, nicht nur für die Party, sondern auch sonst. Mit allen harmonisieren die bunten Wildblumensträuße auf den Tischen. Auch nur einzelne Blütenstengel in dekorativen Flaschen haben ihre Wirkung. Alternativ sind Ananas, Limetten und Kokosnüsse auch eine schöne Tischdeko. Sie geben der Party dann den Touch ins Exotische. Im Park oder Garten laden große Decken – vielleicht wird der Kelim aus der Wohnung mal nach draußen ausgeliehen – zum Sitzen ein. Bunte Kissen machen die Angelegenheit noch gemütlicher. Nicht nach jedermanns Geschmack, aber alkoholfreie Drinks sollten auf jeden Fall angeboten werden. Wenn gegrillt wird, bitte auch für Fleischloses sorgen, Melonensteaks, Blumenkohl-Wings und vegane Würstchen gehören 2025 dazu. Wenn nicht gegrillt wird, sorgt eine Feuerschale für Stimmung und, falls es später in der Nacht doch kühler wird, für kuschelige Wärme. Nostalgische Lampions, Laternen und warmweiße Lichterketten sind spätestens bei anbrechender Dunkelheit im Einsatz. Musik macht Stimmung! Party-Profis haben eine Playlist vorbereitet. Gibt es etwas Schöneres, als unter dem Sternenhimmel zu tanzen?

 

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Kopf-Sache https://www.feireiss.com/kopf-sache/ Sun, 11 May 2025 10:48:18 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11222 Ein Hut auf dem Kopf kann zweckmäßig sein oder trendy. Ihn zu tragen, birgt aber auch ein Risiko. Hüte sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Männermode. Sie signalisierten die Zugehörigkeit […]

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Ein Hut auf dem Kopf kann zweckmäßig sein oder trendy. Ihn zu tragen, birgt aber auch ein Risiko.

Hüte sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Männermode. Sie signalisierten die Zugehörigkeit zu einer Gesellschaftsschicht und waren selbstverständlicher Bestandteil formeller Kleidung. Lange war es eine Frage der Etikette, im Freien und mindestens zu bestimmten Anlässen einen Hut zu tragen – keine der Mode. Das ist lange her. Kein Mann (und keine Frau) muss heute noch einen Hut tragen, außer, wenn es bitterkalt ist und die Ohren nicht abfrieren sollen. Dann spielt auch die Optik eine untergeordnete Rolle.

Wer sonst einen Hut trägt, setzt damit ein Zeichen, macht sich sozusagen auffällig. Immer mal wieder wird der Hut als Trend propagiert. Es heißt, er peppe jedes Outfit auf, wirke cool und selbstbewusst. In diesem Jahr war auffällig, wie viele Hüte über die Laufstege getragen wurden. Auch auf der Pitti Uomo in Florenz und anderen modischen Anlässen gab es so etwas wie einen männlichen Hut-Hype. Die besonders schicken Jungs trugen Baskenmützen, aber auch klassische Filzhüte waren zu sehen – eigentlich jede denkbare Variante der Kopfbedeckung. Mit Hüten ist das aber so eine Sache, denn eins ist klar: Ein Hut macht nicht automatisch zu Johnny Depp oder Pharrell Williams, die gerne einen Fedora aus Filz mit breiter Krempe tragen. Auch eine Schiebermütze macht noch keinen Brad Pitt oder Leonardo DiCaprio. Ein Hut wirkt nicht auf jedem Kopf selbstverständlich lässig und cool. Oft ist das Gegenteil der Fall. Eben, weil er heute offensichtlich ein modisches Statement und eine bewusste Entscheidung ist, muss Mann aufpassen, was er sich auf den Kopf setzt, sonst sieht’s schnell zu modisch bemüht oder sogar albern aus. Das gilt übrigens auch für den Einsatz anderer Accessoires, Einstecktücher, Hosenträger und die so trendigen Männer-Handtaschen.

Baseballkappe, klassischer Fedora, Panama- oder Schlapphut: Die Frage „Steht er mir oder steht er mir nicht“ – und „passt er zum Rest der Aufmachung?“ sollte sich jeder Mann kritisch vor dem Spiegel stellen. Beim leisesten Zweifel besser unbehütet aus dem Haus gehen. Hauptsache, die Frisur sitzt.

 

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Coolnessfaktor: hoch https://www.feireiss.com/coolnessfaktor-hoch/ Tue, 01 Apr 2025 08:47:19 +0000 https://www.feireiss.com/?p=11104 Die Zeit der Schneebrillen geht zu Ende. Frühling liegt in der Luft. Zeit über eine neue Sonnenbrille nachzudenken. Um die Augen zu schonen, soll der für seine Grausamkeit bekannte Kaiser […]

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Die Zeit der Schneebrillen geht zu Ende. Frühling liegt in der Luft. Zeit über eine neue Sonnenbrille nachzudenken.

Um die Augen zu schonen, soll der für seine Grausamkeit bekannte Kaiser Nero Gladiatorenkämpfe in gleißendem Sonnenlicht durch einen grünen Smaragd verfolgt haben. Auch wenn dieser Augenschutz nicht als Sonnenbrille im eigentlichen Sinn betrachtet werden kann, lässt sich feststellen: Der Kaiser schützte mit dem Diamanten nicht nur die Augen, sondern bewies auch Status. Eine Glasscheibe genügte ihm nicht. Bis heute sind Sonnenbrillen einerseits funktional, andererseits Fashion-Accessoires, die Coolness ausstrahlen – und Luxus. Designerbrillen von Tom Ford, Gucci oder Prada mögen nicht so hochkarätig sein wie Neros Smaragd, kostspielig sind sie allemal. In Europa sind Brillen mit bunten Gläsern seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Die Geschichte der Sonnenbrillen reicht also weit zurück. Erst seit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Brillen mit UV-Schutz entwickelt – zunächst für Piloten. Ihre sogenannten Aviatorbrillen sind heute Klassiker und auch 2025 in jedem Sortiment zu finden. Eine neue, moderne Optik bekommen sie, wenn der typisch tropfenförmige goldene Metallrahmen farbig ist oder durch ein anderes Material, etwa Acetat oder Horn, ersetzt wird. Angesagt sind auch wieder schmale Brillen mit länglichen ovalen Gläsern und abgerundeten Rahmen. Die Gläser in Pink, Rot, Lila oder Gelb sind der eigentliche Hingucker. Die 90er lassen grüßen. Trendfavoriten dieses Sommers sind aber Sonnenbrillen mit weißem Rahmen, die es in den verschiedensten Formen gibt.

 

 

Last but not least: Manche Sonnenbrillen sind attraktiv, weil sie die glamourös geheimnisvolle Aura eines Filmstars verleihen, der sich vor Blitzlichtgewitter schützt. Damen, die sich Starappeal verleihen möchten, wählen 2025 Cateye- Modelle. Die Katzenaugenbrillen waren wie die Aviator-Brillen nie out, sind aber gerade wieder besonders in. Den Herren verleihen dicke, kastige Rahmen mit dunklen Gläsern Moviestar-Flair. Allerdings, Vorsicht! Vorsicht. Die Grenze zwischen Filmstar- und Mafiosi-Look ist schmal.

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