Ein Verlobungsringe sollte so individuell sein, wie die Liebe, die er bezeugt. Er steht am Anfang einer Geschichte, Wenn er selber eine hat, umso schöner!
Schmuck kann einem Look den letzten Schliff verleihen, ihm Allure und Eleganz verleihen. Schmuck kann auch einfach nur protzen oder – viel schöner – Ausdruck einer ganz besonderen Verbindung sein. Verlobungsringe gehören in die letztere Kategorie. In Zeiten, die viele von uns als unsicher empfinden, gibt es kaum etwas Wertvolleres als Verbindlichkeit. Bei einem Verlobungsring geht es nicht um „Diamonds Are a Girl’s Best Friend“, es geht um das Versprechen: „Ich gehöre zu dir“. Und by the way: Nichts spricht dagegen, dass auch er einen Verlobungsring trägt. So emanzipiert sind wir schon. Traditionellerweise ist es aber er, der den Antrag mit einem Kniefall macht und mit dem Ring zum Ausdruck bringt, dass er es wirklich ernst mit ihr meint.
Verlobungsring: Links oder rechts?
In Deutschland wird der Verlobungsring traditionell am linken Ringfinger getragen. In den USA und Großbritannien ist das ebenfalls üblich, während in der Schweiz und einigen anderen Ländern auch der rechte Ringfinger verbreitet ist. Ob die sogenannte Vena amoris (lateinisch für „Liebesader“) nämlich vom linken oder rechten Ringfinger direkt zum Herzen führt, wird in unterschiedlichen Kulturen anders beantwortet. Bei der Vena amoris handelt es sich um einen aus der Antike stammenden Mythos, nicht um eine anatomische Gegebenheit. Und tatsächlich gibt es Hinweise, dass schon bei den Römern schlichte Ringe aus Eisen oder, wer es sich leisten konnte, aus Gold als Eheversprechen überreicht wurden.
Diamant oder Saphir: Welcher Stein für den Verlobungsring?
Heute zieren häufig Diamanten einen Verlobungsring, das muss aber nicht sein. Saphire, Rubine und andere Edelsteine waren und sind genauso möglich. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg machte eine Marketingkampagne des Diamantenunternehmens De Beers Diamanten zum Nonplusultra des Liebesversprechens. Seit 1947 heißt es „A Diamond Is Forever“ – ohne Frage können aber auch andere Steine dieses Versprechen zum Ausdruck bringen. Zum Beispiel hat der blaue Saphirring, den Princess Diana zur Verlobung bekam und den heute Catherine, Princess of Wales, trägt, dem Image von blauen Saphiren als Liebesversprechen einen enormen Schub verliehen. Und dass Prinz William den Ring seiner Mutter seiner zukünftigen Frau zur Verlobung überreichte, macht noch etwas deutlich: Ein Verlobungsring muss nicht „neu“ sein. Im Gegenteil: Ringe mit Geschichte, auch wenn sie nicht so berühmt sind wie Dianas Ring, haben eine ganz eigene Qualität.
Vintage-Verlobungsringe: Schmuck mit Geschichte
Davon muss man etwa Dirk Holzfuss in seinem Geschäft Rheinfrank – Antique Jewellery nicht überzeugen. Er handelt mit antikem und Vintage-Schmuck und freut sich über die vielen, verliebten, gut gelaunten Kunden, die sich anlässlich einer Verlobung für sein Angebot in Berlin, München oder online interessieren. „Die Geschichte eines Schmuckstücks verleiht ihm einen besonderen emotionalen Wert, unabhängig von seiner Karatzahl. Und gerade unsere Verlobungsringe sind aus diesem Grund sehr gefragt“, weiß Dirk Holzfuss. Und die Auswahl ist so groß, dass jeder und jede den ganz persönlichen Lieblingsring finden wird: in Gelb- oder Weißgold, mit Diamanten oder farbigen Steinen besetzt, schlicht oder opulent. „Besonders gefragt sind Ringe aus der Zeit des Art déco, aber auch markante Modelle aus den 80er-Jahren, die vom Princess-Diana-Ring inspiriert sind.“
Der Vintage-Trend: Individualität statt großer Marken
Der Trend zum Vintage-Ring passt gut zu dem, was auch für Mode und Interieur gilt: Es gibt eine Sehnsucht nach Individualität, nach Charakter, nach Dingen, die eine Geschichte zu erzählen haben. Gebrauchsspuren lassen den Ledersessel besonders einladend wirken. Der Trenchcoat aus dem Secondhandladen wirkt anziehender als das aktuelle Modell frisch vom Laufsteg. Alte, noch von Hand geschliffene Diamanten mit größeren, unregelmäßigeren Facetten lassen das Licht anders spielen und funkeln deshalb besonders verführerisch. Verführerischer als die perfekten, aber auch irgendwie industriell wirkenden Ringe großer Brands, mögen sie auch noch so luxuriös und kostspielig sein.
Den Trend zum Retro-Ring hat auch das vintage-inspirierte Design von Taylor Swifts Verlobungsring befeuert, der von einem Juwelier angefertigt wurde. Für immer mehr Verlobte ist die bekannte Marke nicht mehr das entscheidende Motiv zum Kauf. Vielmehr zählen Individualität und Persönlichkeit. Genau das bieten handgefertigte Vintage-Schmuckstücke, die niemals völlig identisch sind. Es sind Unikate, die die Zeit überdauert haben und überdauern werden. Welcher Gedanke könnte zum Anlass der Verlobung passender sein?
RHEINFRANK – ANTIQUE JEWELLERY
Linienstr. 44
10119 Berlin-Mitte
Tel. 030-20689155
RHEINFRANK – ANTIQUE JEWELLERY
Klenzestr. 41
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Tel. 089-25544676












